Reflux, Sodbrennen

Reflux-Spezialist-1030-Wien-Dr-Christoph-Sperker

Kommt es zum Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre, so spricht man von Reflux bzw. von einer gastroösophagealen Refluxkrankheit. Ein über Gallensteine-Reflux-Hernien-Spezialist-1030-Wien-Dr-Christoph-Sperkerlängere Zeit bestehender unbehandelter Reflux kann zusätzlich zu einem erhöhtem Risiko für Speiseröhrenkrebs führen. Die Ursache für Reflux ist meist eine Fehlfunktion des Schließmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen. Übergewicht, übermäßiger Genuss von Kaffee, Alkohol und Nikotin kann zusätzlich die Problematik verschlechtern.

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Die Lebensqualität von Refluxpatienten ist durch aus dem Magenzurückfliessende Verdauungssäfte oft signifikant durch quälendes Sodbrennen, (saures) Aufstossen, Mundgeruch, etc. beeinträchtigt.

Refluxkrankheit

Mechanismus der Refluxkrankheit

Typische Symptome:

  • Saures Aufstossen
  • Brennen hinter dem Brustbein, im Hals oder Rachen
  • Regurgitationen
  • Sodbrennen

Atypische Symptome:

  • Chronischer Husten
  • Chronische Heiserkeit

Die wichtigste Untersuchung zur Diagnosestellung von Reflux ist die Magenspiegelung. Hierbei untersucht der Spezialist die Speiseröhre und den Magen mit einem Endoskop (flexibler Schlauch mit Optik), um das genaue Ausmaß der Entzündung festzustellen und um einen eventuell vorhandenen Zwerchfellbruch (Hiatushernie) zu erkennen. Zusätzlich können hierbei Gewebsproben entnommen werden, welche dann unter dem Mikroskop analysiert werden. Gelegentlich sind noch zusätzliche Untersuchungen der Speiseröhre notwendig, bei denen die Druckverhältnisse in der Speiseröhre (Manometrie) gemessen und eine Säuremessung (ph-Metrie) der Speiseröhre durchgeführt wird bzw. der Schluckakt im Röntgen aufgezeichnet wird.

Sollte die primär anzustrebende medikamentöse bzw. ernährungsmedizinische Therapie nicht den gewünschten und langanhaltenden Effekt bringen oder bestehen bereits Gewebsveränderungen im Bereich der Speiseröhre, muss die Therapie des Reflux chirurgisch erfolgen. Die Anti-Reflux-Operation wird laparoskopisch durchgeführt. Ein eventuell vorhandener Zwerchfellbruch wird mit Nähten verschlossen und, sofern individuell notwendig, der Speiseröhrenschließmuskel operativ rekonstruiert, indem er durch eine Magenmanschette verstärkt wird. Das Verfahren ist schmerzarm. Nach zwei bis fünf Tagen kann man normalen körperlichen Tätigkeiten ohne Einschränkung nachgehen.

Rund 90 Prozent der Patienten sind nach einer Anti-Reflux-Operation vollständig von Ihrem Sodbrennen befreit, der Großteil der restlichen Patienten hat kaum Beschwerden und braucht keine Medikamente mehr. Durch die Operation wird der Übergang zwischen Speiseröhre und Magen enger. Sie spüren daher in den ersten Wochen nach der Operation möglicherweise einen vermehrten und eventuell als unangenehm empfunden Widerstand beim Schlucken. Sie erhalten für die erste Zeit auch genaue Empfehlungen, wie Sie ihr Essen zubereiten sollten. Vereinzelt kommt es auch zu Blähungen. Manche Patienten können als Folge der Operation nur sehr schwer erbrechen.

Häufig gestellte Fragen:

Die Lebensqualität von Refluxpatienten ist oft signifikant durch quälendes Sodbrennen, (saures) Aufstossen, Mundgeruch, etc. beeinträchtigt.

Typische Symptome:

  • Saures Aufstossen
  • Brennen hinter dem Brustbein, im Hals oder Rachen
  • Regurgitationen
  • Sodbrennen

Atypische Symptome:

  • Chronischer Husten
  • Chronische Heiserkeit

Gelegentliches Sodbrennen stellt kein Problem oder Gefahr dar. Sollte dieser Reflux aber regelmäßig und über einen längeren Zeitraum auftreten, so kann das Probleme verursachen.

  • Die Patienten leiden unter den typischen Symptomen wie brennen im Brustbereich, Übelkeit, fehlendem Appetit, Mundgeruch, Husten und Heiserkeit.
  • Durch den Rückstrom von Verdauungssäften aus dem magen in die Speiseröhre kann es zu Veränderungen des Gewebes kommen, die wiederum als Basis zur Enstehung von Speisenröhrenkrebs fungieren können.

Es sollte daher jedes regelmäßige Auftreten oder länder anhaltenden Sodbrennen untersucht werden.

Primär sollte versucht werden, den Reflux einerseits kurzfristig durch medikamentöse Therapie (sog. Magenschutz, PPI) in den Griff zu bekommen und andererseits langfristig durch Lifestyle verändernde Massnahmen (Gewichtsabnahme, Ernährungsumstellung, Sport, …) auf Dauer zu therapieren. Sollten diese Massnahmen nicht den gewünschten und langanhaltenden Effekt bringen oder bestehen bereits Gewebsveränderungen im Bereich der Speiseröhre, muss die Therapie des Reflux chirurgisch erfolgen. Die Anti-Reflux-Operation wird laparoskopisch durchgeführt. Ein eventuell vorhandener Zwerchfellbruch wird mit Nähten verschlossen und, sofern individuell notwendig, der Speiseröhrenschließmuskel operativ rekonstruiert, indem er durch eine Magenmanschette verstärkt wird. Das Verfahren ist schmerzarm. Nach zwei bis fünf Tagen kann man normalen körperlichen Tätigkeiten ohne Einschränkung nachgehen.

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