Gallensteine

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Gallensteine-Reflux-Hernien-Spezialist-1030-Wien-Dr-Christoph-Sperker15% der Bevölkerung in Europa haben Gallensteine. Für die Bildung von Gallensteinen sind zahlreiche Ursachen verantwortlich. Frauen leiden weitaus häufiger an Gallensteinen. Es wird angenommen, dass das weibliche Sexualhormon Östrogen einen Risikofaktor für eine Gallensteinentstehung darstellt. Übergewicht, genetische Prädisposition, Lebererkrankungen sowie Zuckerkrankheit begünstigen ebenfalls die Entstehung der Gallensteine.

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Gallensteine können lange symptomlos bleiben. Doch dann kann es sehr plötzlich zu krampfartigen Schmerzen im rechten Oberbauch mit Ausstrahlung in den Rücken rechts und in die rechte Schulter kommen. Auch unbestimmte Oberbauchschmerzen können auf diese sogenannte Gallenkolik hinweisen.

  • Schmerzen im rechten Oberbauch (dumpfer Schmerz und Druckschmerz)
  • Krampfartige Schmerzen (Koliken), die meistens in Schüben auftreten
  • Schmerzen im Rücken (rechtes Schulterblatt) = typischer Schmerz
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Schüttelfrost, Fieber (bei zusätzlicher Entzündung der Gallenblase)

Komplikationen des einfachen Gallensteinleidens (nur Schmerzen) sind: Gallenblasenentzündung, Steinwanderung in den Gallengang und Gallengangsverschluss mit Gelbsucht, Gallenblasenkrebs, akute und chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), Leberschaden

Die Diagnose “Gallensteine” kann in 95% der Fälle mit einer schmerzlosen Ultraschalluntersuchung gestellt werden. Die Ultraschalluntersuchung sollte im nüchternen Zustand vorgenommen werden, weil dann die Gallenblase gefüllt ist und Steine besser nachweisbar sind. Bei der Untersuchung wird auch der Hauptgallengang betrachtet. Manchmal werden auch hier Steine gefunden. Bei untypischen Beschwerden soll zusätzlich eine Gastroskopie vorgenommen werden, um auszuschließen, daß die angegebenen Beschwerden vom Magen kommen und nicht von den Gallensteinen herrühren. Eine spezielle Untersuchung, eine sogenannte MRCP, ist nur dann vorzunehmen, wenn Steine im Gallengang oder eine andere Behinderung des Galleflusses vermutet werden, aber nicht eindeutig identifiziert werden können.

Beim symptomatischen Gallensteinleiden (Gallensteine mit Beschwerden) ist die Gallenblasenentfernung mittels Bauchspiegelung (laparoskopische Cholecystektomie) die Behandlung der Wahl. Konservative (medikamentöse) und diätetische Behandlungen sind langfristig unwirksam. Auch die Gallensteinzertrümmerung (Lithotripsie) ist veraltet, da aufgrund der Beweglichkeitsstörung der Gallenblase die Steine zu einem hohen Prozentsatz wieder kommen.

Bei der laparoskopischen Cholecystektomie wird unter Zuhilfenahme einer Kamera und zwei bis drei Instrumenten die Gallenblase mitsamt der Steine operativ entfernt. Bei geplanten (nicht akuten) Eingriffen ist das laparoskopische Vorgehen in ca. 98% möglich. Bei Akutoperationen und kompliziertem Gallensteinleiden sinkt die Möglichkeit der laparoskopischen Vorgangsweise auf ca. 80%. In diesen Fällen muss die Gallenblase in selber Narkose mit Bauchschnitt entfernt werden. Die laparoskopische Cholecystektomie ist über drei bis vier Einstiche von 5-12mm Größe möglich.

Cholezystektomie

  • Die Operation erfolgt in Narkose.
  • Der Eingriff dauert etwa 20 – 40 Minuten.
  • Meistens verlassen die Patienten das Spital bereits einen Tag nach der Operation und können (je nach körperlicher Belastung) nach rund 1 Woche wieder arbeiten.

Millionen von Menschen leben ohne Gallenblase. Die Gallenblase ist ein Reservoir für die in der Leber gebildete Gallenflüssigkeit. Bei fetten/üppigen Mahlzeiten zieht sich die Gallenblase zusammen und befördert so Galle in den Dünndarm, damit die Nahrung aufgespalten und verdaut werden kann. Wenn die Gallenblase fehlt, wird die Gallenflüssigkeit auf direktem Weg von der Leber in den Dünndarm befördert und somit ist eine problemlose Verdauung gewährleistet. Eine besondere Diät ist nicht erforderlich.

Häufig gestellte Fragen:

Gallensteine können lange symptomlos bleiben. Doch dann kann es sehr plötzlich zu krampfartigen Schmerzen im rechten Oberbauch mit Ausstrahlung in den Rücken rechts und in die rechte Schulter kommen. Auch unbestimmte Oberbauchschmerzen können auf diese sogenannte Gallenkolik hinweisen.

  • Schmerzen im rechten Oberbauch (dumpfer Schmerz und Druckschmerz)
  • Krampfartige Schmerzen (Koliken), die meistens in Schüben auftreten
  • Schmerzen im Rücken (rechtes Schulterblatt) = typischer Schmerz
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Schüttelfrost, Fieber (bei zusätzlicher Entzündung der Gallenblase)

Gallensteine an sich sind zumeist nicht gefährlich. Sie können aber Koliken (krampfartige Bauchschmerzen vor allem im rechten Oberbauch) auslösen, die zumeist auch als erstes Symptom wahrgenommen werden und dann den Weg zur Diagnose ebnen.

Gallensteine können aber auch eine akute oder chronische Entzündung der Gallenblase, eine Steinwanderung in den Gallengang und Gallengangsverschluss mit Gelbsucht, eine akute und chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) oder Leberschaden auslösen. Manchmal können Gallensteine sogar die Ursache für Gallenblasenkrebs sein.

Beim symptomatischen Gallensteinleiden (Gallensteine mit Beschwerden) ist die Gallenblasenentfernung mittels Bauchspiegelung (laparoskopische Cholecystektomie) die Behandlung der Wahl. Konservative (medikamentöse) und diätetische Behandlungen sind langfristig unwirksam. Auch die Gallensteinzertrümmerung (Lithotripsie) ist veraltet, da aufgrund der Beweglichkeitsstörung der Gallenblase die Steine zu einem hohen Prozentsatz wieder kommen.

Nach einer komplikationslosen laparoskopischen Gallenblasenentfernung dauert der Krankenhausaufenthalt im Schnitt 24-48h. Je nach köperlicher Belastung im Berufsalltag bleiben Sie dann 1-2 Wochen zu Hause, wobei Sie zumindest von 2 Wochen Schonung ausgehen sollten

Andere Erkrankungen der Gallenblase und des galleableitenden Systems wie auch das Gallenblasenkarzinom oder das cholangiozelluläre Karzinom sind selten.

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