Onkologische Therapie

Im Rahmen von bösartigen Erkrankungen kann es, je nach Ausbreitung des Tumors, notwendig sein, eine sogenannte Chemotherapie anzuwenden. Diese kann entweder bereits vor einer etwaigen OP oder aber erst danach indiziert sein. Die dabei verabreichten Medikamente können Krebszellen abtöten, um so entweder einen Tumor zu verkleinern oder aber nach einer OP möglicherweise verbleibende Krebszellen zu zerstören. Leider entfalten diese Medikamente diese Wirkung nicht nur an Krebszellen sondern auch an gesunden Zellen. Dies erklärt auch die auftretenden Nebenwirkungen. Die Chemotherapie wird häufig in Form einer Infusion verabreicht und kann dann die dünnen Venen an den Armen so sehr schädigen, dass diese im Laufe der Zeit nicht mehr funktionstüchtig sind. Die Durchblutung des Armes leidet darunter normalerweise nicht, da es in der Tiefe große Venen gibt. Diese lassen sich jedoch mit einer Verweilkanüle nicht punktieren. Hier kann die Implantation eines Port-A-Caths Abhilfe schaffen.

Bei der Implantation eines Port-A-Caths wird entweder in lokaler Betäubung oder auf Wunsch auch im Dämmerschlaf bzw. unter Narkose ein Schlauch in die obere Hohlvene eingebracht. Die Positionierung dieses Schlauches wird mit Hilfe von Röntgen überwacht und sichergestellt. Anschließend wir der Schlauch mit einer unter der Haut eingebrachten Kammer verbunden. Diese ist durch die Haut gut tastbar und kann fortan leicht angestochen werden. Dabei entfällt einerseits das „lästige“ Venensuchen und „Verstochen werden“ im Rahmen einer manchmal monatelangen Chemotherapie für Blutabnahmen und Infusionen. Andererseits  werden die Chemotherapeutika erst in der viel größeren Hohlvene freigesetzt, wo durch den größeren Blutstrom die Medikamente sofort verdünnt werden und die lokalen Nebenwirkungen wie Venenreizungen deutlich gemildert werden können.

Nach Abschluss einer Chemotherapie ist es oft sinnvoll, den Port-A-Cath nicht sofort zu entfernen. Nach einer gewissen Zeit sinkt jedoch das Risiko eines erneuten Auftretens eines Tumors, weshalb dann die Explantation indiziert ist.

Diese wird eigentlich immer in Lokalanästhesie durchgeführt. Dabei wird die Narbe der Implantation erneut eröffnet und sowohl der Schlauch als auch die unter der Haut eingebrachte Kammer entfernt. Die ehemalige Eintrittsstelle des Schlauches in die Vene wird dann mit einer Naht verschlossen und so wieder abgedichtet. Meist verbleibt nur eine zarte Narbe im Bereich des rechten oder linken Schlüsselbeins.

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